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Steinerne Brücke und Dom in Regensburg
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Walhalla, Donaustauf bei Regensburg
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Augsburger Rathaus und Perlachturm
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St. Bartholomä am Königssee
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Hochofen 3 der Maxhütte (Sulzbach-Rosenberg)
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Siehe die Hauptartikel Vorgeschichte Bayerns, Geschichte Bayerns und Königreich Bayern sowie die gesonderte Geschichte des Landesteils Franken
Die heute allein verwendete Schreibweise des Landesnamens mit „y“ geht auf eine Anordnung von König Ludwig I., König von Bayern vom 20. Oktober 1825 zurück, mit der die vorher geltende Schreibweise „Baiern“ abgelöst wurde. Diese Anordnung und dessen Vorschrift des „griechischen“ Ypsilons werden im Zusammenhang mit der Wahl seines Sohnes Otto zum König von Griechenland gesehen. Tatsächlich wurde aber im Mittelalter und in der frühen Neuzeit der Landesname auch in der Form Bayrn geschrieben.
Zur Zeit Kaiser Augustus wurde das keltisch besiedelte Gebiet Altbayerns südlich der Donau Teil des Römischen Reiches. Nach Zusammenbruch der römischen Herrschaft bildete sich aus Kelten, von Norden eingedrungenen Germanen und verbliebenen Romanen der Stamm der Baiern (s. Bajuwaren).
Seit 555 n. Chr. ist die Existenz
eines bairischen
Stammesherzogtums unter den
Agilolfingern belegt, welches
unter den
Merowingern Teil des
fränkischen Herrschaftsbereichs
Austrasien wurde. Der Sieg
Karls des Großen über den
Bayernherzog
Tassilo III. 788 markiert das
Ende des so genannten älteren
Stammesherzogtums.
Der Niedergang der
Karolinger ermöglicht ein
Wiederaufleben der Eigenständigkeit
der bayerischen Herzöge im so
genannten jüngeren Stammesherzogtum.
Nach Ende der Herrschaftsperiode der
Karolinger kam es erneut zu einem
Erstarken der Eigenständigkeit der
einzelnen Gebiete. Unterstützt wurde
dies durch die Bedrohung von außen
durch die
Ungarneinfälle ab etwa 862.
Markgraf Luitpold von Bayern
fällt 907 in der
Schlacht von Pressburg in einer
Niederlage gegen die Ungarn, jedoch
wird das Datum durch den Antritt
seines Sohns
Arnulf I. als Herzog von Baiern
gleichzeitig als Beginn des jüngeren
baierischen Stammesherzogtums
gesehen. Nach dem Sieg in der
Schlacht auf dem Lechfeld
erfolgt eine zweite Welle
baierischer
Ostsiedlung mit Gewinn von
Gebieten im heutigen
Niederösterreich,
Istrien und der
Krain. Der Streit mit den
Ottonen führt jedoch wieder zu
einer starken Abhängigkeit vom
deutschen Königtum. 976 wird der
Südosten Bayerns als Teil eines neu
geschaffenen
Herzogtums Kärnten abgetrennt.
Zusätzlich regiert das Geschlecht
der
Babenberger in der Marcha
Orientalis (Ostarrichi)
zunehmend unabhängiger vom
bayrischen Herzog. Ab 1070 kommt es
unter den
Welfen zu einem Wiedererstarken
der Macht der bayerischen Herzöge.
Der Streit zwischen
Staufern und Welfen endet
schließlich 1180 nach dem Sieg des
Staufers
Friedrich I. Barbarossa über den
Welfen
Heinrich den Löwen mit der
Abtrennung der
Steiermark und der
andechsischen Markgrafschaft
Istrien und mit dem Ende des
jüngeren Stammesherzogtums.
Von 1180 an wird Bayern als
Territorialherzogtum bis 1918 von
den
Wittelsbachern regiert. Bayern
erlebt 1255 bis 1503 eine Periode
zahlreicher Teilungen in
Einzelherzogtümer. In einer kurzen
Zeit der Wiedervereinigung erlangte
Bayern mit
Ludwig IV. dem Bayern einen
neuen Höhepunkt der Macht, als
dieser als erster Wittelsbacher 1328
die Kaiserwürde erhielt. Im
Hausvertrag von Pavia von 1329
teilte dieser den Besitz in eine
pfälzische Linie mit der Rheinpfalz
und der später so genannten
Oberpfalz und in eine
altbayerische Linie auf. Die von ihm
neu hinzu gewonnenen Gebiete
Brandenburg,
Tirol, die niederländischen
Provinzen
Holland,
Seeland und
Friesland und der
Hennegau gingen jedoch unter
seinen Nachfolgern sehr bald wieder
verloren. Tirol fiel 1363 an die
Habsburger, Brandenburg 1373 an
die Luxemburger. Mit der
Goldenen Bulle 1356 ging auch
die Kurfürstenwürde für die
altbayerische Line an die Pfalz
verloren. 1429 wurde nach dem
Aussterben der Linie
Straubing-Holland das Herzogtum
Bayern-Straubing unter die
Linien München, Ingolstadt und
Landshut aufgeteilt. 1447 fiel
Bayern-Ingolstadt an
Bayern-Landshut, das seinerseits
1503 im
Landshuter Erbfolgekrieg von
Bayern-München gewonnen wurde.
Durch das
Primogeniturgesetz von 1506
fanden die Landesteilungen ein Ende.
In der Gegenreformation nahm Bayern eine führende Stellung ein und ging aus dem Dreißigjährigen Krieg mit Gebietsgewinnen und dem Aufstieg zum Kurfürstentum hervor: 1620 besiegten die Truppen der Katholischen Liga unter Führung des bayerischen Feldherrn Tilly in der Schlacht am Weißen Berge bei Prag die Protestanten. Anschließend ließ Tilly die Pfalz besetzen. Als Dank erhielt Maximilian I. 1623 die Kurfürstenwürde und 1628 die von ihm besetzte Oberpfalz als Kriegsentschädigung. Das absolutistische Bayern wurde im Zuge der Großmachtpolitik Maximilians II. und seines Sohnes Karl Albrechts während des Spanischen und Österreichischen Erbfolgekrieges jeweils von Österreich vorübergehend besetzt. 1777 wurde nach dem Aussterben der bayrischen Linie der Wittelsbacher die Kurpfalz mit Bayern vereint.
Zur Zeit Napoleons stand Bayern anfangs auf der Seite Frankreichs und konnte durch Säkularisation und Mediatisierung große Gebietsgewinne verzeichnen, so fielen Salzburg, Tirol, Vorarlberg sowie das Innviertel vorübergehend an Bayern. 1806 erfolgte die Erhebung zum Königreich. Durch den rechtzeitigen Wechsel auf die Seite der Gegner Napoleons konnte Bayern auf dem Wiener Kongress 1814 als Siegermacht einen Teil der Gebietsgewinne behalten. Für den Verlust Tirols und der rechtsrheinischen Pfalz wurde es durch fränkische Gebiete entschädigt. König Ludwig I. baute München zur Kunst- und Universitätsstadt aus. Im Zuge der Märzunruhen musste er 1848 wegen einer Affäre mit der Tänzerin Lola Montez abdanken. Ludwig II. ging wegen des Baues von Neuschwanstein und anderer Schlösser als Märchenkönig in die Geschichte ein. 1866 (Preußisch-Österreichischer Krieg) erlitt Bayern an der Seite Österreichs eine Niederlage gegen Preußen. 1871 wurde Bayern Teil des neu gegründeten Deutschen Reiches, erhielt aber so genannte Reservatrechte (eigenes Post-, Eisenbahn- und Heereswesen).
1918 brach die Wittelsbacher Monarchie im Rahmen der allgemeinen Novemberunruhen in Deutschland zusammen. Am 8. November 1918 wurde Bayern als Freistaat ausgerufen. Sozialistische Gruppen konnten für kurze Zeit eine Räterepublik installieren. Zur Zeit der Weimarer Republik wurde Bayern 1923 Schauplatz des Hitlerputsches. Zwischen 1933 und 1945 wurde Bayern als Verwaltungseinheit unter den Nationalsozialisten weitgehend bedeutungslos. Im Zweiten Weltkrieg erlitten bayerische Städte wie Würzburg, München oder Nürnberg starke Zerstörungen.
Die Besatzungsmächte leiteten Vertriebene aus Schlesien und dem Sudetenland gezielt in das dünn besiedelte Bayern. Bis 1949 wuchs die Bevölkerung dadurch um ein Viertel.
Nach der Besetzung durch
amerikanische Truppen wurde
Bayern 1949 nach Abtrennung der
Rheinpfalz als
Land Teil der
Bundesrepublik Deutschland. Es
setzte ein wirtschaftlicher
Aufschwung ein und Bayern
entwickelte sich vom Agrar- zum
modernen Industriestaat.![]()


